Wie man einen monatlichen Redaktionsplan erstellt

Das Thema Redaktionsplan ist Teil des Moduls 4. In diesem Blogbeitrag zeige ich euch an einem konkreten Beispiel, wie ich die nächsten vier Wochen meines Blogs verplane. Macht mit und erstellt euch in fünf Schritten euren ersten Redaktionsplan!

Man kann für Redaktions- und Produktionspläne verschiedene digitale oder analoge Tools nutzen, je nachdem, was man persönlich bevorzugt. Ich plane für meinen Blog Sprache ist Integration analog. Den Plan könnt ihr euch herunterladen und ausdrucken, wenn ihr möchtet. Oder ihr legt euch einen digitalen Plan in Excel, Google Sheets oder Trello an.  „Wie man einen monatlichen Redaktionsplan erstellt“ weiterlesen

Behind the Scenes: Warum unser Kurs auf mehreren Plattformen liegt

Update: Wir haben unseren Test abgeschlossen. Der Kurs läuft dennoch weiter. Alle zukünftigen Anmeldungen führen auf die Plattform Thinkific. Dadurch hat sich auch der Anmeldeprozess vereinfacht und automatisiert.


Anmeldung, Registrierung, Kursplattform, Bestätigungsemails – der Weg zu unserem Kurs besteht aus mehreren Schritten. Wir müssen zugeben, dass das ein kleiner Umweg ist. In diesem Beitrag lassen wir euch hinter die Kulissen schauen und erklären euch, wie die Technik bei unserem Onlinekurs funktioniert.  

Luisa und ich haben im „Über uns“-Bereich ja schon angedeutet, womit wir uns in unserer Masterarbeit beschäftigen: Wir erstellen ein Onlineportal, das Vereine und ehrenamtlich Engagierte unterstützen und ihnen die Arbeit erleichtern soll.

Es gibt diverse Möglichkeiten, wie man so ein Online- und E-Learning-Portal technisch umsetzen kann. Wir möchten natürlich die Kosten so gering wie möglich halten und eine Software nutzen, die wir auch ohne Programmierkenntnisse selber anpassen und bedienen können.

Bei der Recherche sind wir zum einen auf Plugins gestoßen, die das Content Management System WordPress zu einem Learning Management System (LMS) aufrüsten, und zum anderen auf eigene Plattformen wie Teachable oder Thinkific, die zwar eine einfache Bedienung versprechen, allerdings auch teurer sind.

Jede dieser Möglichkeiten hat verschiedene Vor- und Nachteile und durch Recherche alleine haben wir leider noch nicht die passende Lösung für unsere Plattform – daher entschieden wir uns, den Kurs zum Thema Bloggen als „Testlauf“ voranzustellen und die Systeme  wirklich kennenzulernen, bevor wir uns festlegen. „Behind the Scenes: Warum unser Kurs auf mehreren Plattformen liegt“ weiterlesen

Endlich anfangen: 7 Tipps für euren Blogstart!

Jeder von uns kennt das: man hat eine tolle Idee, aber schafft es einfach nicht, sie in die Tat umzusetzen. Man scheut den Aufwand, hat Angst zu scheitern oder wartet zu lange auf die Initialzündung. Ab jetzt gibt es keine Ausreden mehr – zumindest für euer Blogprojekt! Mit diesen sieben Tipps bringen wir euch auf den besten Weg zu einem absolut lesenswerten Blog!

1. Blogstruktur

Treue Blogleser gewinnt ihr vor allem, wenn ihr sie an der Hand nehmt. Das bedeutet, der Leser muss sich gut auf eurem Blog zurechtfinden. Am besten funktioniert das mit einer übersichtlichen Struktur. Das bedeutet also, dass ihr bestenfalls nicht spontan drauflosschreibt, sondern eure Beiträge immer bestimmten Kategorien zuordnet. Macht euch deshalb vor dem Blogstart Gedanken über eure Hauptkategorien. Dabei hilft ein ausgiebiges Brainstorming, bei dem ihr alle eure Ideen für Blogbeiträge festhaltet. Aus den Ergebnissen könnt ihr dann z.b. fünf Hauptkategorien erstellen. Denkt auch daran, eure Struktur übersichtlich im Blogdesign widerzuspiegeln.

2. Smarte Formate

Die Arbeit mit verschiedenen journalistischen Darstellungformen (Nachricht, Kommentar, Interview, Portrait, Reportage, etc.) ist die Basis für alle Medienmacher. Auch Blogger sollten von verschiedenen Formaten Gebrauch machen. Nur Interviews oder Kommentare zu lesen kann auf die Dauer langweilen. Überlegt euch deshalb bei jedem neuen Beitrag, welches Format sich am besten für das jeweilige Thema eignet. Und mit welchen Medien ihr es umsetzen wollt: Text, Bild, Audio, Video. Eure Leser freuen sich über Abwechslung!

3. Individueller Look

Legt euch von Anfang an auf ein bestimmtes Design fest und versucht davon ausgehend verschiedene Schablonen für alle eure Beiträge und Aktivitäten zu erstellen. Das beginnt bei den Schriftarten und -größen, geht über die Farben und das Logo bis hin zur Bildbearbeitung. So kreiert ihr eure eigene Corporate Identity und erzeugt einen großen Wiedererkennungswert.

4. Realistische Ziele

Wie viel Energie, Zeit und Geld seid ihr bereit, in den Blog zu stecken? Es ist wichtig, sich diese Fragen am Anfang zu stellen, um sinnvoll zu planen. Von euren Antworten ausgehend könnt ihr eure Formate und einen Redaktionsplan erstellen, der euch nicht zu sehr überfordert. Denn euer Blog ist im Idealfall ein Langzeitprojekt. Ihr solltet eure Ressourcen richtig einschätzen, damit euch nicht bereits nach kurzer Zeit die Puste aus- und euren Lesern die Lust vergeht.

5. Redaktionsplan vs. Schweinehund

Im Redaktionsplan haltet ihr fest, an welchen Tagen im Monat welche Formate veröffentlicht werden. Dabei solltet ihr unbedingt Formate mit verschiedenem Arbeitsaufwand abwechseln. Eine kleine Empfehlung lässt sich immer schnell schreiben, für ein Portrait oder Interview muss man dagegen relativ viel Zeit einplanen. Vor allem am Anfang sollte man den Aufwand deshalb nicht unterschätzen und lieber einen nicht zu vollen Redaktionsplan erstellen.

6. Einfache Sprache

Entscheidet euch für einen authentischen Stil, mit dem ihr euch wohlfühlt. Zu viele Nebensätze, Umgangs- oder akademische Sprache kommen eher nicht so gut an. Die Überschriften und Teasertexte sollten catchy sein und unbedingt die Keywörter zum Thema enthalten. Nur so wird der Beitrag auch von Suchmaschinen wie Google erfasst und berücksichtigt (SEO!).

7. Entertain me!

Jeder Leser will unterhalten werden – versucht euch das beim Schreiben zu vergegenwärtigen. Welcher Aspekt eines Themas würde euch besonders interessieren? Wie könnte man den Text persönlicher, spannender, lustiger gestalten? Wenn ihr euren Text selbst gern lest, ist das schonmal ein gutes Zeichen. Viel Inspiration findet ihr natürlich immer auf anderen Blogs. Es lohnt sich deshalb, anderen Bloggern zu folgen, um von ihnen zu lernen.

Habt ihr noch weitere Tipps? Schreibt sie uns im Kommentar!

Bloggen ist leichter als gedacht!

Bei den ersten Schritten zum eigenen Blog hat ein Vereinsblog gegenüber einem privaten Blog einen großen Vorteil: Ihr habt bereits ein Thema, über das ihr schreibt. Und eine Community, die eure Beiträge liest und verbreitet – eure Mitglieder! Das erleichtert euch den Einstieg enorm. Mit ein paar weiteren Tricks schafft ihr euch eine super Basis.

Gründet ein Blog-Team!

Wählt ein paar interessierte Vereinsmitglieder aus, die Lust haben, den Blog zu betreuen und mit Inhalten zu füllen. Ihr braucht dafür kein Allroundtalent – im Team zu bloggen macht Spaß und jeder kann seine eigenen Fähigkeiten einbringen. So wird die Verantwortung außerdem auf mehrere Schultern verteilt. Eure Vereinsblogger können sich gegenseitig Feedback geben und ihre Beiträge gegenlesen.

Auf in die Planschmiede

Mit einem Konzept arbeitet es sich leichter. Dieser Grundsatz gilt eigentlich überall – auch beim Vereinsblog. Wenn ihr zu Beginn verschiedene Formate festlegt, gebt ihr eurem Blog nicht nur äußerlich eine Struktur, sondern helft euch auch selbst bei der Entwicklung neuer Beiträge. Alle erfolgreichen Medienhäuser und Magazine arbeiten damit.

Mögliche Formate:

  • Newsletter: Hinweis auf interessante Veranstaltungen
  • Eure Aktivitäten: Ankündigung und Bericht
  • Tipps, wie sich jeder im Alltag für euer Thema engagieren kann
  • Interviews mit Aktivisten oder für euer Thema spannenden Persönlichkeiten
  • Portraits eurer Vorstände und Mitglieder (gebt eurem Verein ein Gesicht!)

Zu jedem Format könnt ihr Vorlagen entwickeln, die euch für jeden neuen Beitrag als Orientierung dienen. Eure Leser werden diese Struktur schnell verinnerlichen und wissen, wo sie welche Informationen auf eurer Seite finden.

Es lebe die Deadline!

Und zwar dank eures Veröffentlichungsplans. Es ist sinnvoll, für jedes Format einen regelmäßigen Veröffentlichungstermin festzulegen. Beispiel: der wöchentliche Newsletter erscheint immer montags, Interviews gibt es immer am letzten Mittwoch im Monat und eure Tipps für mehr Alltagsengagement veröffentlicht ihr jeden zweiten Donnerstag. So verhindert ihr, dass eure Seite einschläft und eure Leser lieber woanders stöbern. Wenn ihr mal ein Datum verschwitzt, ist das dann auch nicht schlimm.

Keine Angst vor Fehlern

Es wird wahrscheinlich ein wenig dauern, bis ihr etwas Routine und Erfahrung beim Bloggen erreicht habt. Wenn euch in der Zwischenzeit mal ein Fehler passiert, ihr z.B. vergesst eine Quelle anzugeben oder euch Rechtschreibfehler unterlaufen, wird euch das als Anfänger sicher verziehen. Gerade weil jede/r bloggen kann, werden Blogs nicht so streng nach journalistischen Kriterien beurteilt. Trotzdem solltet ihr euch über die Impressumspflicht, Bild-, Zitat- und Urheberrechte gut informieren. Wenn ihr ein paar wenige Regeln beachtet, seid ihr auf der sicheren Seite!

Ihr seid nicht allein

Die Blog-Community ist riesig und dementsprechend viele Tipps finden sich im Internet. Es gibt sogar zahlreiche Blogs allein über das Bloggen. Wenn ihr Hilfe braucht oder konkrete Fragen habt, werdet ihr über die Websuche mit Sicherheit fündig. Ansonsten gib es viele Foren und Gruppen in sozialen Netzwerken, wo ihr euch gezielt mit anderen Bloggern austauschen könnt. Auch wir haben eine Facebookgruppe – guckt doch mal vorbei: Onlinekurs Bloggen für Vereine und Hochschulgruppen 

Warum Vereine bloggen sollten

Im Alltagskarussell aus Studium oder Beruf, Freizeit und anderen Aktivitäten die Vereinsarbeit unterzubringen ist oft gar nicht so einfach und erfordert ein gutes Zeitmanagement. Umso schwieriger erscheint es da, neue Aufgabenbereiche zu schaffen – zumal wenn sich die Vereinsmitglieder dafür erst einarbeiten müssen. Einen Vereinsblog zu starten kann da erstmal abschreckend wirken. Warum es sich trotzdem absolut lohnt und einen Verein extrem bereichert erklären wir euch in diesem Artikel.

Zunächst: was genau ist ein Blog?

Die Bandbreite an Blogs im Netz ist unermesslich: ob Mode-, Food- oder Lifestyleblog, Fotografie-, Heimwerker- oder Kulturblog – es gibt kaum Themen, die noch nicht Einzug in Blogs gefunden haben. Was genau aber macht einen Blog eigentlich aus? Ein Blog ist ein Internet-Tagebuch oder Journal, auf dem ein oder mehrere Autoren regelmäßig Beiträge unterschiedlicher Form (Texte, Fotos, Audios, Videos) veröffentlichen – meist in persönlichem Tonfall. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Kommentarfunktion, mit der Leser auf die Inhalte reagieren können. So können die Autoren eine Community aufbauen, die den Blog verfolgt und Feedback gibt. Blogs sind also eine einfache Möglichkeit, im Internet Beiträge zu veröffentlichen und bringen folgende Vorteile.

Öffentlichkeitsarbeit leicht gemacht

Öffentlichkeitsarbeit ist für jeden Verein ein wichtiges Thema. Nur indem Vereine regelmäßig über ihre Aktivitäten berichten, können sie neue Mitglieder gewinnen, Menschen für ein wichtiges Thema sensibilisieren oder finanzielle Unterstützung erlangen. Ein Blog bietet euch die Möglichkeit, der Welt da draußen zu zeigen, wer ihr seid und wofür ihr euch einsetzt. Dabei könnt ihr gleichzeitig informieren und unterhalten – zum Beispiel mit bunten Fotostrecken von eurem letzten Event, Steckbriefen der Vorstände, Tipps oder Interviews mit Menschen, die euch bei eurem Vereinsziel inspirieren. So werden andere gerne auf eurem Blog stöbern und eure Aktivitäten verfolgen.

Do it yourself Medienberichterstattung

Mit einem eigenen Blog macht ihr euch von der Gunst der Journalisten unabhängig. Ihr alleine entscheidet, wie ihr euch im Netz präsentieren wollt und könnt regelmäßig Neuigkeiten einfach selbst kommunizieren. Dies wird umgekehrt eure Sichtbarkeit erhöhen. Somit werden Medien und Journalisten möglicherweise ganz von alleine auf euch aufmerksam.

Bloggen kostet fast nichts

Es gibt viele Content-Management-Systeme, mit denen ihr einen Blog entweder ganz kostenlos oder für wenige Euro im Monat führen könnt. Je nach eigenem Anspruch an die Gestaltung und Funktionen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Den Vereinsgürtel müsst ihr jedenfalls nicht enger schnallen. Die bekannteste und meistgenutzte Software ist WordPress. In wenigen Schritten habt ihr den Blog eingerichtet und könnt loslegen.

Der Blog als Vereinsarchiv

Vereine sind fluide Organisationen und viel in Veränderung begriffen. Neue Mitglieder kommen und gehen, Zuständigkeiten werden stetig neu verteilt. Manche Vereine verfügen zudem nicht über eine zentrale Geschäftsstelle, wo die Arbeit archiviert werden kann. Ein Blog eignet sich deshalb ideal als digitales Vereinsarchiv – wertvolles Wissen wird so von einer Generation an die nächste weitergegeben. Es wird ablesbar, was der Verein bisher erreicht hat. So lassen sich auch neue Ziele einfacher formulieren. Neumitglieder können über die Reaktionen von Bloglesern auf verschiedene Inhalte ablesen, welche Aktivitäten des Vereins von der Öffentlichkeit besonders gut aufgenommen wurden und daraus lernen.

Ein digitales Portfolio

Über einen Blog gewährt ihr besondere Einblicke in eure Vereinsarbeit. Diese Transparenz weckt Vertrauen auf der Seite potentieller neuer Mitglieder und Spender. Die Dokumentation des eigenen Engagements auf einem Vereinsblog sorgt außerdem dafür, dass ihr intensiver über eure Aktivitäten reflektiert und euch besser strukturiert. Je mehr Informationen über euren Einsatz im Netz zu finden sind, desto mehr Menschen könnt ihr natürlich auch erreichen.

Das etwas andere Arbeitszeugnis

Auch wenn viele Ehrenamtliche sich gerne ohne erkennbaren Eigennutzen engagieren, werden viele sich freuen, wenn ihr eigener Einsatz für andere sichtbar wird – beispielsweise für den zukünftigen Arbeitgeber. Ihr könnt gezielt auf die Stärken eures Vereins und eurer Mitglieder hinweisen. Das schafft für viele Ehrenamtliche einen besonderen Anreiz, sich besonders im Verein einzubringen und motiviert aufs Neue.

Bloggen macht Spaß!

Vereine bestehen aus Menschen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten. Ob schreiben, fotografieren, organisieren, kommunizieren oder installieren: der Blog als gemeinsames Projekt ermöglicht jedem, sich auf seine Weise einzubringen und seinen Hobbys nachzugehen. Die Aufgaben können auf mehrere Schultern verteilt werden und stärken so das Gemeinschaftsgefühl und die Bindung zum Verein.

 

Haben wir Euch überzeugt? Dann nichts wie ab zur Kursanmeldung!